Jahrgang 2019

Heimatverein besucht Kettenschmiedemuseum
Quelle Text und Bild: eigen, Juli 2019

Der Tagesausflug des Heimatvereins Bork ging zum Kettenschmiedemuseum in Fröndenberg. Dort angekommen erhielten die Teilnehmer eine Schmiedevorführung. Zwei Teilnehmer konnten selbst Hand anlegen und ihr Können unter Beweis stellen. Bei einem anschließenden Rundgang durch Fröndenberg erfuhren die Teilnehmer von einem Fremdenführer Wissenswertes über die Stadt. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt dann weiter zum Möhnesee. Dort blieb noch Zeit für einen Spaziergang. Die anschließende Schifffahrt mit Kaffeetrinken rundete das Programm ab.

 

Jahresfahrt mit Ehejubiläum
Quelle Text und Bild: eigen, Juni 2019

 

Die Jahresfahrt des Heimatvereins Bork ging in diesem Jahr vom 01. bis zum 08.06.2019 nach Obing am Chiemsee.
Stationen der Reise waren der Tegernsee, der Schliersee, der Wallfahrtsort Birkenstein, das Winkl Stüberl in Fischbachau, die Fraueninsel und Amerang mit einer Schlossführung. Vom Königssee ging es über die Rossfeld Panoramstraße nach Berchtesgaden. Ein weiterer Höhepunkt der Fahrt war der Besuch in Rosenheim. An diesem Tag konnte das mitreisende Ehepaar Anni und Heinz Bertels sein goldenes standesamtliches Ehejubiläum feiern.

 

 

Heimatverein wandert zum SGV Heim nach Netteberge.
Quelle Text und Bild: eigen

Der Heimatverein Bork wanderte am 1.5.2019 unter Leitung von Wanderführer Alfons Schlierkamp zum SGV Heim nach Netteberge.
12 wanderfreudige Mitglieder und Freunde des Heimatvereins folgten der Einladung. Eine Pause wurde bei B. Schomaker eingelegt, der alle mit einem Schnaps verwöhnte.

 

Vom Krieg und vom Jesuskind: Borker erinnern sich an früher
Quelle Text und Bild Ruhrnachrichten Selm, Mai 2019

Barbara Höpping (r.) hat das Buch „Das war damals so …! mit Erinnerungen alter Borker geschrieben. Sieben Borker erinnern sich auf Initiative des Vorstands des Heimatvereins Bork. Foto Brede

96 Seiten hat das Buch „Das war damals so…!“, das der Heimatverein Bork am Borker Sonntag, 5. Mai, offiziell vorstellt. 96 Seiten nur. Mehr wäre problemlos machbar gewesen.
Von Arndt Brede
Sieben Borker erinnern sich in diesem Buch an Zeiten zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg und danach. Die sieben Borker sind Irmgard Röttger, Agnes Schomaker, Maria Henrika Wortmann, Heinrich Bauhaus, Rolf Heidinger, Wilhelm Kortenbusch und Heinrich Otto. Sie sind zwischen 79 und 91 Jahre alt.
Was sie zu erzählen hatten, hat die Lüner Journalistin Barbara Höpping aus Interviews mit den Senioren zusammengefasst. Eine Mammutaufgabe. Gut, als Journalistin hat sie gelernt, das Wichtigste aus dem, was Menschen ihr erzählen, herauszufiltern. „Aber ich war teilweise drei, vier Stunden bei ihnen, und dann wird viel erzählt, weil bei ihnen in der Erinnerung Emotionen hochkommen“, sagt Barbara Höpping.
Eine Art Dokumentation
„Ich habe erst gezögert, als Herr Niklowitz auf mich zugekommen ist“, erzählt die Journalistin. Sie habe befürchtet, dass solche Äußerungen wie „Früher war alles schöner“ fallen würden. „Das war aber überhaupt nicht so.“ Vielmehr sei oft die Bemerkung aufgetaucht: „Das war damals so.“ „Es war keine Bewertung. Es war keine Feststellung, gleichsam unverrückbar. Deshalb ist dieser Satz auch der Titel des Büchleins geworden.“ Die Borker haben nichts beschönigt, was in der Erinnerung da ist. „Aber sie haben auch nichts verschlimmert“, sagt Barbara Höpping. Das Buch sei eine Art Dokumentation.
Das aktuelle Buch reiht sich ein in die Publikationen, die der Heimatverein Bork alle zwei Jahre zum Borker Sonntag herausbringt. „Wir haben jedenfalls den Ehrgeiz, das zu tun“, sagt Fredy Niklowitz vom Heimatverein. Mit dem Buch zur Muna 2015 und dem Buch über Sagen ist es dem Heimatverein in den vergangenen Jahren gelungen. Nun können Interessierte also ab Sonntag lesen, was das Septett zu erzählen hat. Vorab: Barbara Höpping hat gut zugehört und daraus kleine Berichte gemacht, deren Lesewert auch jüngere Generationen bereichern dürfte. Der Heimatverein Bork hat einen Glücksgriff mit den sieben Borkern getan, die er gebeten hat, das Buch mit Leben zu füllen. „Es ging uns darum, möglichst weit mit den Erinnerungen zurückzureichen“, sagt Fredy Niklowitz.
Eher ein Friedensartikel
Dass diese Erinnerungen auch für die heutige Zeit relevant sind, mag an einigen Beispielen aus dem Buch deutlich werden. Nehmen wir mal Heinrich Otto. „Wenn ich bedenke, was er so alles erlebt hat, dann muss ich sagen: Alle Achtung“, sagt Barbara Höpping. „Sein Beitrag ist eher ein Friedensartikel.“ „Otto selber erinnert sich im Buch nämlich unter anderem an Flugzeugverbände, die im Zweiten Weltkrieg über Bork geflogen seien: „Wir hatten Angst. Alle sagten: Jetzt ist Krieg!“ Oder an Augenblicke, da er und andere sich in den Graben geworfen haben, um sich vor Bomberverbänden im Tiefflug zu verstecken: „Ich habe gebetet und geweint. Ich dachte, es ist aus!“ Deshalb verstehe er die Gepflogenheiten zum Jahreswechsel nicht: „Ich habe zu Silvester noch nie eine Rakete abgeschossen.“ Die Sehnsucht nach Frieden ist auch heute noch spürbar.
Kindheit, Ausbildung, Beruf: Viel, an das sich die sieben Borker erinnern, ist mit der Zeit des Krieges verbunden. Aber nicht alles. Wilhelm Kortenbusch, heute 91 Jahre alt: 1930 ging er in den Kindergarten im Marienstift an der Bahnhofstraße. Seine Locken bescherten ihm eine Hauptrolle: Als Vierjähriger spielte er im Weihnachtstheaterstück das Jesuskind. „Ich liebte das Theaterspiel und war zeitweise sogar in vielen Vereinen“, zitiert Barbara Höpping Kortenbusch im Buch. Und lässt ihn den augenzwinkernden Satz sagen: „Leider hat es später zum Filmstar nicht gereicht!“
Texte und Fotos
Zum Filmstar vielleicht nicht. Aber zum ehrenwerten Handwerksmeister. Wie auch die anderen ehrenwerte Berufe ergriffen haben: Dachdecker, Schreiner, Schneiderin, Köchin, Lehrerin sind sie geworden, haben es in Bork zu Ansehen gebracht und haben es noch immer. Und sie haben viel zu erzählen. Was sie berichten, zeichnet auch ein Bild von Bork, wie es damals war. Alte Aufnahmen geben neben dem, was die Senioren erzählt haben, ein beredtes Bild aus vergangenen Zeiten.
Fotos aus Privatbesitz, die dem Heimatverein zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden. Fotos aus dem privatesten Bereich.
Auch das ist eine Stärke des Buches: die Authentizität derjenigen, die was sagen, und dessen, was per Fotos dokumentiert ist. Ein Zeitdokument, das auch Grundschulen zur Verfügung gestellt werden kann, wie Fredy Niklowitz erzählt.
Buchvorstellung
Doch zunächst wird das Buch am Borker Sonntag am Stand des Borker Heimatvereins erstmals zu kaufen sein. Das Heft ist dann ab Montag, 6. Mai, zum Preis von sechs Euro zu kaufen.
Und zwar an folgenden Stellen:
Bäckerei Langhammer, Hauptstraße 17, in Bork;
Blumen Ahland, Lünener Straße 97, in Bork;
Lebensmittel vom Hofe, Luisenstraße 22, in Bork;
Marktbuchhandlung, Willy-Brandt-Platz 3, in Selm;
Lippebuchhandlung Lünen, Münsterstraße 1c, in Lünen

 

Borker Sonntag am 08.05.2019
Quelle Bild: Agentur DaSuer, Selm, Mai 2019

von links nach rechts bei der Eröffnung Jutta Röttger als Vertretung des Bürgermeisters
der Stadt Selm, André Brüse für die Werbegemeinschaft, Annette Köppeler Vorsitzende des Heimatvereins Bork
und Jonah Suer von der Werbegemeinschaft. Dahinter stehen die Sänger des MGV „Union“ Bork.

 

Auf dem dann folgenden Foto sehen wir einige Gewinner des Kinderquiz. Beim Kinderquiz mussten die Kinder im Alter von 6 – 14 Jahren auf einem Flyer anhand einer Karte von Bork acht bekannte Borker Bauwerke zuordnen. Der Druck der Flyer war von der Tischlerei Bauhaus und Kraftfahrzeughandel Franzen finanziert worden. Die Idee zu dieser Aktion kam vom Ehrenmitglied des Heimatvereins Bork, Heinz-Willi Quante. Die Preise 15 an der Zahl wurden von der Werbegemeinschaft finanziert, 1 Geschenk steuerte Magnetschmuck Jenny Stahlberg bei. Gezogen wurden die Preise von der amtierenden Weinköniging Laura Klöpper unter Anwesenheit von Annette Köppeler, Chiara Bauhaus und Gregor Franzen. Die Moderation übernahm Egon Schmidt.
Im Hintergrung der MGV „Union“ Bork.

 

Einweihung Nepomuk
April 2019

Den Presseartikel der Ruhrnachrichten Selm vom 12.03.2019 können Sie hier lesen

Hier noch ein paar Bilder zur Einweihung

 

Die Ortsplanung im Blick
Quelle Text Ruhrnachrichten Selm, Bild: eigen, April 2019

Bork. Der Heimatverein Bork hat auf der Jahreshauptversammlung nicht nur den Vorstand wiedergewählt, sondern auch einen spannenden Vortrag zum Thema Ortsplanung gehört. Norbert Wesselmann von der Interessengemeinschaft Borker Bürger (IGBB) und Bürgermeister Mario Löhr waren jetzt zu Gast auf der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Bork.

Die Mitglieder des Heimatvereins verfolgten im Saal des katholischen Pfarrheims gespannt Wesselmanns Vortrag über die Handlungsempfehlungen zur Borker Ortsplanung. Bürgermeister Mario Löhr berichtete im Anschluss an den Vortrag über weitere Maßnahmen. Immobilien an der Hauptstraße seien bereits gekauft, um flexibler sein zu können. Die Waltroper Straße soll zur Fahrradstraße umgebaut werden. „In Bork muss und wird sich was tun“, sagte Löhr.
Wiederwahl

Bei den Vorstandswahlen gab es lediglich eine Änderung: Michael Enkelkamp löst Wolfgang Worrach als Beisitzer ab. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden die Vorsitzende, Annette Köppeler, die stellvertretenden Vorsitzenden Gregor Franzen und Bernhard Schomaker, Geschäftsführerin Marlies Wesselmann, Kassiererin Elke Krause und der Chronist und Archivar Fredy Niklowitz.
Die Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt. Es sind Stefan Bauhaus, Bärbel Bussmann, Helga Folle, Marlis Göke, Elisabeth Kellerhaus, Bernhard Köppeler, Alfons Schlierkamp, Egon Schmidt, Ernst Jörgen Seiler, Heinz-Willi Quante, Ludger Reygers, Jan-Niklas Roth sowie Wolfgang Suchomski.
Beim Jahresrückblick wurden zahlreiche Aktivitäten des Vereins in Erinnerung gerufen. „Eine der wichtigsten Aktionen war die Restaurierung des heiligen Nepomuks an der Bahnhofstraße“, sagt Marlies Wesselmann. Auch der Klönnachmittag, der im vergangenen Oktober stattfand, sei „auf große Resonanz gestoßen“.
In diesem Jahr freuen sich die Mitglieder bereits auf die Fahrt zum Kettenschmiedemuseum in Fröndenberg.
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Kosten für die Fahrt:
52 Euro pro Person auf ein Konto des Heimatvereins
(Sparkasse Lünen IBAN DE27 4415 2370 0015 0128 00
oder Volksbank Selm-Bork IBAN DE48 4016 5366 0071 8602 00),
Kennwort: Kettenmuseum

Termine des Vereins für 2019
• Am 1. Mai nimmt der Heimatverein am Borker Sonntag teil. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Schaukasten des Heimatvereins vor dem Parkplatz der Synagoge.
• Am 5. Mai starten die Vorstellung und der Verkauf einer neuen Publikation des Heimatvereins.
• Die Jahresfahrt nach Obing am Chiemsee findet vom 1. bis 8. Juni statt.
• Eine Tagesfahrt zum Kettenschmiedemuseum in Fröndenberg mit Schifffahrt auf dem Möhnesee erfolgt am 13. Juli. Abfahrt ist um 9 Uhr am Feuerwehrgerätehaus, Rückkehr ca. 18:30 Uhr.
• Am 19. Oktober treffen sich die Mitglieder zur Herbstwanderung um 14 Uhr am Schaukasten des Heimatvereins vor dem Parkplatz der Synagoge.
• Am Martinsumzug in Bork nimmt der Verein am 10. November teil.
• Die Feierstunde zum Volkstrauertag ist am 17. November auf dem Friedhof.
• Infos im Netz www.heimatverein-bork.de

 

MGV „Union Bork“ feiert sein 140-jähriges Bestehen am 31.03.2019

 

Hahn ist zurück auf dem Kirchturm vom 21.03.2019
März 2019

Mitte Juni des vergangenen Jahres war der Hahn abmontiert worden. Der Sturm Friedericke hatte das Kreuz auf dem Turm mit dem Hahn an der Spitze eine ordentliche Neigung verpasst und es bestand die Gefahr, dass etwas abstürzen könnte. Seit dem 18.03.2019 ist nun das Kreuz wieder auf dem Turm, Es wurde gesandstrahlt, erklärt Stephan Bauhaus (Foto). Beim Hahn hat sich noch mehr getan. Ein Kunstschmied aus Havixbeck hat ihn mit einer Schicht aus Blattgold versehen. Vorher war der Hahn, der 1947 das letzte mal restauriert wurde, nur mit goldener Farbe angestrichen gewesen. Der Hahn ist Sinnbild und mahnt zu Reue und zu Mut. Noch bevor es Wetter-Apps oder Wetterberichte im Fernsehen gab, konnten die Menschen anhand des Wetterhahnes sehen, wenn sich die Windrichtung änderte und eine Wetterveränderung zu erwarten war.

Heimatverein pflegt Bürgergarten
Quelle: Text und Bild eigen, März 2019

Seitdem der Arbeitskreis Bürgergarten seine Arbeit eingestellt hat, pflegt der Archivar des Heimatvereins Bork, Fredy Niklowitz, Mitbegründer des Arbeitskreises, gemeinsam mit seinem Sohn den Bürgergarten vor der Synagoge. Die den Garten umgebende Ligusterheke wurde nun stark zurückgeschnitten, dadurch ist wieder ein Blick auf den Garten und die zum Verweilen einladenden Bänke möglich. Nun ist auch die Inschrift „Bürgergarten“ auf einem der beiden Steinstelen wieder sichtbar. Werner Herberhold, ebenfalls Mitglied des Heimatvereins, sorgt ganzjährig für die Sauberkeit dieses Kleinods, das von den Borkern sehr gerne angenommen wird. Das Team erhält zukünftig Unterstützung durch weitere Vereinsmitglieder. Der Bürgergarten wird somit weiterhin ehrenamtlich vom Heimatverein Bork gepflegt.